Mittwoch, 20. November 2019

Nähen für den Kleinsten...

.... Zuwachs unserer Familie! Mein kleiner Neffe kam rund 4 Wochen früher als geplant auf diese Welt. Eigentlich dachte ich, ich hätte noch ordentlich Zeit, um ein paar Klamotten und eine .... oh! Psst! Wird nicht verraten! .... zu nähen, aber dann ging es ganz schnell und mein Bruder brauchte ganz schnell MINIMINI Klamotten. Klar, kann Tante Anika auch:

 Eine Pumphose nach dem Schnittmuster von Lybstes mit Segelbooten
Ein Strampler, ich glaube, aus der Freebook-Kollektion von Mialuna
Eine Hose Benni von Print4Kids


Ein Strampelsack von Kullaloo, aber um ein paar Zentimeter schmaler gemacht, 
weil der Sweat für innen nicht reichte...

Außerdem fehlte der kleinen Familie noch ein kleiner Schlafsack - aber selbst die kleinste Größe vom Pattydoo-Schlafsack war anfangs noch zu groß...

 Da ich von allen maritimen Stoffen nur rollen mit 50cm gekauft hatte, habe ich Vorder- und Rückteil jeweils geteilt. Da alle Stoffe aus einer Serie sind (gekauft auf dem Stoffmarkt im Frühjahr), ist das kein Problem gewesen. Eine Paspel für die Teilung habe ich auch einem Baumwollgarn und einfarbigem Jersey selbst hergestellt.

 Ich habe einen Bettwäsche-Reißverschluss benutzt, der sich leider etwas schlecht ziehen ließ, also habe ich mit einer kleinen "Jerseynudel" nachgeholfen und diese in den Zipper eingezogen.


Am anderen Ende einen kleinen Riegel über den RV

Gefüttert mit einem Baumwollvlies und einfarbigem Jersey (oder war es Sweat?!)

Außerdem habe ich einen ganzen Stapel Spuckitücher aus Musselin genäht - die kann man ja auch nie genug haben. Außerdem gibt's da ja jetzt soooo schöne Farben und Muster auf dem Markt. Es fiel mir ja in EINEM Onlineshop schon schwer, mich zu entscheiden....

Ein tolles Projekt, um das Ecken nähen mit der Overlock zu üben!
Mit nur einer Nadel funktioniert das ja super...

Innerhalb kürzester Zeit waren die 8 Tücher fertig

Der kleine Schatz trägt die Sachen fleißig und ich bekomme regelmäßig ganz süße Bilder zugeschickt. Hoffentlich sehe ich ihn bald mal wieder ;-)

Herzliche Grüße
Anika

Nesteldecken gespendet

Im Frühjahr bin ich einem Aufruf bei Facebook gefolgt und habe zwei weitere Nesteldecken genäht, dieses Mal für einen Spendenaktion von "Ich, meine Nadel und Du - Nähen für den guten Zweck". Es fand ein Eventnähen (Link zu Facebook) statt, bis zum Juni sollten doch bitte die fertigen Decken versendet sein.
Nun haben wir nach einem ereignisreichen Sommer und Herbst die Bestätigung bekommen, daß wir unsere Decken auch zeigen dürfen.

Ich habe mittlerweile zwei Boxen in denen ich zum einen Material und zum anderen fertige Quadrate sammle. Erstmal alles sammeln, was man so an passenden Stoff- und Materialresten verarbeiten könnte. Die Ideen kommen mir, wenn ich die Dinge in der Hand habe. Nur einiges stelle ich dann extra hierfür her, wie zum Beispiel die gehäkelten Teile, unter die man mit der Hand schlüpfen kann.
Wichtig ist ja besonders das Fühlen von unterschiedlichen Materialien, daher habe ich dieses Mal auch ein bißchen Leder von einer ausgeschlachteten Jacke verwendet, das Halstuch aus einer Bäckerei, Teddyplüsch von einer Kinderjacke und die "Teststreifen" einer neuen Overlockmaschine!

 Von links nach rechts und von oben nach unten:
ein halber, grober Reißverschluss, Knöpfe und Bänder
Overlocknähte
ein gehäkeltes Bündchen zum Durchschlüpfen
eine Schleife zum Binden, ehemals ein Halstuch
ein Kissen mit Ringen, Bändern und Karabinern
eine Jeanstasche mit Band und großen Holzperlen
ein Stück Teddyplüsch
Overlocknähte und andere Ziernähte
Wildleder und grober Canvasstoff

Von links nach rechts und von oben nach unten:
Overlock- und Ziernähte
Schlaufen und Bänder zum Fädeln und Schleife binden
ein Häkelschlauch zum Durchschlüpfen
Ziernähte, eine Häkelblüte und ein Knopf
Overlock- und Ziernähte
Ziernähte und Knöpfe
Luftmaschenketten, Metallösen
Jeans mit Wildleder
Overlock- und Ziernähte

Hier dann fertig mit Binding, nach einer Anleitung aus dem Patchworking

 Die Rückseite der ersten Decke

 Die zweite Decke in königsblau eingefasst




Nun sollten die gesammelten Decken - für dieses Eventnähen sind 33 ganz unterschiedliche Decken entstanden - bald übergeben werden und den Patienten hoffentlich viel Freude schenken.

Ich könnte mir vorstellen, auch mit meinen Kids aus den Nähkursen solch eine Decke zu nähen und einer regionalen Einrichtung zu spenden - mal sehen, was wir so schaffen ;-)

Herzliche Grüße
Anika

Sonntag, 13. Oktober 2019

Gigantische Traubenernte 2019

Es hat sich schon früh gezeigt, daß unsere weissen Trauben dieses Jahr wirklich, wirklich viel tragen:



Ende September, nach unserem Wochenend-Urlaub in Berchtesgaden, habe ich erstmal einer Freundin einiges überlassen - ich weiß aber nicht genau, wie viel sie geerntet hat. Und dann habe ich einen Nachmittag lang auf der Leiter gestanden, das Netz wieder abgetüdelt und Eimer für Eimer ins Haus gebracht...

Gewogen mit allem: 13,2kg!!!

 7 Halbliterflaschen aus der ersten Partie im Entsafter....

...und Trauben für noch 2x Entsaften stehen noch hier!

Lustig ist auch, wie unterschiedlich Traubensaft aussehen kann:

links der frische aus 2019
mittig der goldgelbe von 2017
rechts weiß und blau gemischt aus 2018

Mal sehen, wie und ob er weiterverarbeitet oder doch einfach so getrunken wird... Traubengelee ist auf jeden Fall sehr lecker - aber ich hab noch so viel im Schrank aus den vergangenen Jahren ;-)

Außerdem habe ich noch Marmelade aus weißen Pfirsichen gekocht. Pflaumen, Kirschen und Birnen waren dieses Jahr leider nix, sind entweder am Baum vergammelt oder so voller Würmer, daß eine Ernte ehrlich gesagt nicht lohnt....

Himbeeren waren auch wieder schön viele dieses Jahr, die friere ich immer ein für Torten, Marmelade etc.

Herzliche Grüße
Anika

Neues aus den Kindernähkursen

Ich schreibe ja auch immer wieder gerne über meine Nähkurse mit den Kids und was sie dort Schönes fabrizieren. Ende September waren 3 Mädels zum Nähen da, jede hat etwas anderes genäht. Da sie schon lange dabei sind und nicht mehr bei jedem Arbeitsschritt Hilfestellung brauchen, klappt das mittlerweile auch. Ansonsten mache ich gerne EIN Projekt für ALLE, damit ich nicht womöglich vier verschiedene Dinge erklären muss.

An dem Tag war es erst ein Kuscheltier-Delphin...


... und am Ende dann 3 Kuscheldelphine:


Aus einem "Oh kann ich ein Kuscheltier nähen!" wurde "Kannst du mir einen Delphin malen?"
Abgemalt von einem einfachen Ausmalbild aus dem Internet wurden dann diese 3 Kuscheltiere!

Außerdem entstand ein Mäppchen für einen Schulordner für die große Schwester:


Da dieses Mäppchen von M. spontan aus einer Zeitung ausgesucht wurde, hatte ich keine Zeit, es zur Probe zu nähen und zu testen, wo die Schwierigkeiten liegen könnten. Daher sind die Ecken nicht ganz so schön geworden, aber das Mäppchen hat Potential!


Zu guter Letzt hat J. ihre Gürteltasche zuende genäht und einen einfachen Zugbeutel für Pinsel, ebenfalls aus einem Buch, nachgenäht:

Ein Beutelchen mit einfachem Zugband

Und die Gürteltasche, die auch Crossover getragen werden kann!

Da ich seit den Sommerferien auch in der Schule eine Näh-AG betreue, habe ich noch mehr Projekte vorzubereiten und zur Probe zu nähen. Meist mache ich daraus dann gleich eine ausführliche Fotoanleitung, die die Kids dann bekommen.

Das erste Projekt zum Kennenlernen der Nähmaschine und der Grundbegriffe war wieder ein Zugbeutel, dieses Mal aber mit einem etwas anderen Tunnel und zwei gegenläufigen Bändern:


Als nächstes war ein Kissenbezug aus einem Herrenhemd dran. Dieses ist meine Probe aus einem von Schatzis ausrangierten Hemden.

Auch dieses Projekt barg einige Hindernisse, aber da es nur gerade Nähte hat, ist das ein tolles Anfängerstück! Die sogenannte Französischen Naht war nicht so einfach zu bewerkstelligen, wie ich dachte. Diese ist ziemlich einfach zu nähen (links auf links nähen, NZG zurückschneiden, wenden, bügeln und rechts auf rechts noch einmal füßchenbreit drüber nähen) - aber das muss sehr ordentlich und gerade ausgeführt werden, sonst guckt doch nachher etwas Stoff raus, wo er es nicht sollte...


Dann gab es wieder den einen oder anderen Kurs ganz ohne Fotos - auch neue Führerscheine durfte ich ausstellen - und im Oktober ging es weiter mit kleinen Plüsch-Fledermäusen. Die habe ich neulich in einem Buttinette-Newsletter gesehen und sofort umgesetzt.


Hier merkte man dann auch wieder, was die Kids so für besondere Ideen haben. K. wollte unbedingt einen Namen auf die Fledermaus und dachte daran, Buchstaben aus Stoff zu applizieren. Das ging ja schon wegen der Größe nicht. Also habe ich ihr erklärt, daß sie das ja auch in Schreibschrift machen könne und die Buchstaben mit der Nähmaschine im Geradstich näht. "Schreibschrift????" Ja, erklärte ich, ist doch viel einfacher, als jeden Blockbuchstaben einzeln zu nähen, an jedem Strich vorwärts und rückwärts zu nähen... Damit war sie schon überzeugt - und auch die beiden anderen wollten dann unbedingt Namen auf die Bäuche der Fledermäuse nähen! Gesagt, getan - alle 3 haben nun individuelle Namen und wissen nun ansatzweise, wie man nähmalen kann ;-) Der Kreativität sind (fast) keine Grenzen gesetzt und auch ich lerne mit ihnen oft noch etwas Neues!

Mal sehen, was da noch so für Ideen auf mich zukommen ;-)

Herzliche Grüße
Anika

Freitag, 27. September 2019

Wochenendtrip nach Berchtesgaden

Uuuh, lang lang ist's her, daß wir in Berchtesgaden waren - im Frühjahr 2005, um genau zu sein. Und 2007 habe ich das eine oder andere Foto des damaligen Urlaubs hier verbastelt.

Dieses Jahr habe ich kurz vor unserem Hochzeitstag dann eine Überraschung von meinem Schatz präsentiert bekommen, der nämlich einen Wochenendtrip nach München und Berchtesgaden geplant hatte! Dafür gab es noch weitere Gründe, nämlich war ich noch nie geflogen und er wollte doch immer schon mal auf's Kehlsteinhaus. Letzteres hatte bei seinen ersten beiden Besuchen nämlich nicht geklappt. Das erste Mal während seiner Ausbildung - es war zu spät im Jahr und die Auffahrt wegen Schnee gesperrt. Und das zweite Mal, als wir 2005 dort waren, war es wegen Felssprengungen gesperrt. Aber nun, im dritten Anlauf, hat er sich vorher im Internet schlau gelesen und es sollte nichts dagegensprechen!

Es sollte am Freitag, den 13. September losgehen - Pessimisten würden nun sagen, kein Wunder, daß es an dem Tag schiefging. Aber es gibt für alles seinen Grund, warum es so läuft, wie es läuft... Aber ja, es war chaotisch! Flüge, Hotels, Mietwagen - alles gebucht. Am Freitag gegen 12 Uhr mittags (rund 5 Stunden vor unserer geplanten Abfahrt von zuhause) bekamen wir die Info, daß unser Flug um 21:40 von Hamburg nach München gecancelt wurde! Hilfe von der Buchungsstelle gab es leider keine, erst die Fluggesellschaft gab uns in einer Mail bekannt, daß nach Alternativen gesucht werde. Grrmpf, ja, es gab eine Alternative: um 17:50 ab Hamburg! Mal locker-flockig 4 Stunden früher als geplant!

Mittlerweile waren die Kinder aus der Schule zurück, ich war aber so mit der Umbuchung beschäftigt, daß ich weder zum Essen kochen, noch zum Essen selbst kam. Denn plötzlich ging es holterdipolter, schnell die letzten Sachen in die Koffer werfen, ab ins Auto und zum Bahnhof! Tja, um's Essen hat Oma sich gekümmert, unsere lieben Nachbarn konnten uns nicht zum Zug bringen und das Auto gleich wieder mitnehmen und sein Neccessaire hat mein Schatz auch vergessen einzupacken ;-) Achja, 2 Züge fielen auch noch aus, so daß wir nicht den nächstgelegenen Bahnhof nehmen konnten, sondern in den nächstgrößeren Ort fahren mussten...

Aber: wir waren pünktlich am Flughafen, konnten uns nach dem Sicherheitscheck tatsächlich noch ein wenig in Ruhe hinsetzen und ich konnte mit meiner (gegen meine?) Aufregung kämpfen, daß ich dann wirklich gleich in ein Flugzeug steigen sollte...

Ein Airbus A319

 Ist das schon Luxus, wenn man ZWEI Fenster an seinem Platz hat?
Im hinteren konnte ich den Flügel sehen - wir saßen direkt drauf - und vorne war freie Sicht (erstmal auf das Terminal)

Ähm ja, ich war SEHR aufgeregt, aber es war nicht so schlimm, wie befürchtet und an die Landung zu denken, war auch nicht mehr soooo beängstigend.


Allerfeinstes Flugwetter - obwohl Schatzi etwas enttäuscht war, daß wir nun keinen Nachtflug hatten!

Da aufgrund der Hektik unser Mittagessen ausgefallen war und wir dementsprechend Hunger hatten, sind wir nach dem Einchecken ins Hotel noch nach München gefahren. Was vom Flughafen aus ungefähr 30km sind, das ist nicht ohne! Aber wir waren ja nun auch 4 Stunden früher dran und nicht erst um 22:30 angekommen. 

Das Flughafen-Logo im Abendlicht

Die Nacht im Hotel war die anstrengendste der letzten Zeit - da es keine Doppelbetten mehr gab, hätte man uns ein Zimmer mit 2 Einzelbetten geben wollen. Alternativ ein größeres Zimmer und behindertengerecht ausgestattet: was bedeutete, daß es ein großes Bett mit einer großen Decke gab - EINER DECKE! Damit kommen wir zwei beiden ja so gar nicht klar... Zum Glück war's ja nur eine Nacht!

Denn am nächsten Morgen sind wir in unseren Mietwagen gestiegen und haben uns auf die rund zweistündige Reise nach Berchtesgaden gemacht. 

 Endlich wieder Berge! So sehr ich Urlaub am Strand mag, aber Berge sind auch einfach beeindruckend!

Wie man sieht, hatten wir herrliches Wetter, so daß wir uns spontan entschlossen haben, den Besuch des Kehlsteinhauses von Sonntag auf Samstag vorzuziehen und sofort hochzufahren - wer weiß denn schon, wie das Wetter am nächsten Tag aussieht?

Auf dem Weg zur Bushaltestelle Obersalzberg

Zum Kehlstein darf man nicht selbst fahren, sondern nur mit Spezialbussen der Kehlsteinlinie, die ab dem Parkplatz Obersalzberg verkehren. Diese Busse bringen einen hoch zum nächsten Busparkplatz:


Von dort kann man entweder zum Kehlsteinhaus wandern, soll etwa 20 Minuten dauern, oder man nimmt Tunnel plus Aufzug und ist - mit Wartezeit - ungefähr genauso schnell oben. 


Ein 124m langer Tunnel mit einem 124m hohen Aufzug am Ende, der direkt im Kehlsteinhaus endet

 Blick auf Berchtesgaden / Marktschellenberg 

Wow, wir sind wirklich oben!!!

 Wo eben noch strahlender Sonnenschein herrschte, zog plötzlich eine Wolke auf und das Kehlsteinhaus war im Dunst verschwunden.

 Ins Tal nach Berchtesgaden konnte man auch nicht mehr gucken


 Da sind wir auch noch durchgekraxelt, es waren aber zum Glück mehr oder weniger befestigte Wege


 Zwischen den Bergen blitzt der Königssee auf, darüber ein Gleitschirmflieger


... und da war die Wolke wieder weg und die Sonne schien wieder!

Njaaa, ich musste auch zwei Elbstones auf dem Kehlstein auswildern ;-)

Nachdem wir wieder zurück auf dem oberen Parkplatz waren, sind wir um kurz vor 15 Uhr wieder mit dem Bus in Richtung Obersalzberg gefahren und dann endlich zu unserem Hotel in Berchtesgaden. Ein wenig ausspannen und abends zu Fuss in den Ort - eine kleine Wanderung laut Plan auch nur rund 1km. Jaaaa, aber bergauf und bergab - mein Handy zeigte mir am späten Abend 32 Etagen an, die ich an dem Tag geschafft habe!

 Unser Hotel am Weiherbach - auf unserem Weg in den Ort

 Die Türme des königlichen Schlosses Berchtesgaden

Blickrichtung Kehlstein (meine ich)

Wir waren schön essen und sind noch ein bißchen durch die wunderschöne Altstadt gelaufen, bis wir dann nach einer weiteren Wanderung bergauf und bergab wieder im Hotel waren. Die Pizza war währenddessen schon wieder abgearbeitet ;-)

Am Sonntagmorgen waren wir früh auf, wir hatten ja nicht so viel Zeit! Daher waren wir schon gegen halb 10 im Salzbergwerk Berchtesgaden und sind mit der Bergwerksbahn in den Berg gefahren.

Lustige Schutzkleidung für alle - ich glaube, alle Gäste haben Selfies gemacht ;-)

Danach haben wir die Habseligkeiten eingeschlossen, auch die Handies, da man dort eh keine Fotos machen durfte. Es gibt ein Foto des einfahrenden Zuges, aber mehr nicht - ach doch, wie in einem Freizeitpark werden Fotos beim Rutschen gemacht... Gruseliges Ergebnis! Rutschen ist schlimmer als Fliegen ;-)

Mittags eine Fahrt in den Ort zum Essen und kleinem Verdauungsspaziergang hinterher.



Anschließend sind wir wieder zum Obersalzberg aufgebrochen, um uns die Dokumentation ein weiteres Mal (nach 2005) anzusehen. Dort wurde einiges getan und auch jetzt ist dort gerade eine Baustelle, so daß man auf weitere Ausbauten gespannt sein darf. 



Nach einem weiteren Abendessen bei unserem neuen Lieblingslokal, war auch schon wieder fast der Abschied gekommen, denn am Montag mittag sollte unser Flieger zurück nach Hamburg gehen. 


Soooo lecker!

 Vorbei am Chiemsee,

der wirklich DIREKT an der Autobahn liegt!

 Dieses Mal sitzen wir rechts, wieder über dem Flügel.
Und nebenan steht auch ein Airbus A319, wie der in dem wir sitzen.

Danke für die tolle Überraschung, Schatz

16:20 in Hamburg - bewölkt und 10 Grad kälter als Sonntag in Berchtesgaden, wo wir in Tshirt und kurzer Hose rumgelaufen sind!

Auch wenn's nur kurz war, der kleine Trip hat uns eine Menge wunderschöner Erinnerungen beschert, den Alltag kurzfristig vergessen lassen und ein wenig die Batterien aufgefüllt, die in letzter Zeit doch sehr gelitten haben. Es war wirklich schön! Auch, daß es mal ohne Kinder war - aber gefehlt haben sie mir doch hin und wieder ;-)

Herzliche Grüße
Anika

PS: Für die Flugreise war übrigens auch meine Gürteltasche gedacht! Da ich den Begriff "persönlicher Gegenstand" nicht kannte und wir dachten, daß EIN Gepäckstück die Handtasche einschließt. Aber die geht doch extra...