Nachdem neulich schon der Keller bei meinen Eltern dran war, sind wir bei nächsten Mal auf den Dachboden gegangen und haben dort nach Schätzen gestöbert. Es waren Osterferien und mein Töchterchen war mit. Sie hatte ganz klare Ziele - sie möchte das Puppenhaus wiederhaben. Mit knapp 16 Jahren! Okay, angucken, Puppenmöbel raussuchen, aber das Puppenhaus wurde von Oma verweigert. *lol
Einige Kisten und Kartons habe ich mit nach Hause genommen, um sie hier durchzusehen und zu entscheiden, was wegkann und was in eine Erinnerungskiste auf unseren Dachboden kommt.
Kreativ war ich schon als Kind ;-)
Eine Gipsfliese bemalt und schön in Großbuchstaben auf die Rückseite meinen und den Namen meiner Freundin geschrieben. Leider hat die Fliese nicht überlebt und die Fotos sind jetzt alles, was davon bleibt.
Origami war etwas später, so als Jugendliche mit 14 oder 15, schätze ich.
Das war in der 5. oder 6. Klasse in der Orientierungsstufe, ein 3D-Bild aus Styropor. Auch hier ist das Foto alles was blieb! Oh nee, warte, der Rahmen kann auch nochmal verwendet werden...
Keine Werke von mir, aber da habe ich noch vor meiner Schulzeit fleißig Joghurt von LüneBest gegessen, die Metalldeckel gesammelt und eingeschickt, woraufhin diese beiden Bilder als Prämie zurückkamen.
Ein frühes Fensterbild, hat leider im Karton gelitten und musste daher auch gehen.
Zur Erinnerung fotografiert und dem Müll übereignet...
Das könnte sogar noch von meiner Mutti sein - selbsthaftende Folien, eine durchsichtige Folie zum Legen und einfarbige Vorlagen zum Drunterlegen. Formen, Blumen, Buchstaben... Aber auch das ging den Weg alles Irdischen, der Geruch von altem Plastik...
Bemalte Kugeln und Becher, gedacht als Kerzenständer für dünne Kerzen. So filigran bemalt, wie es mit dem Schulpinsel ging, aber jetzt auch durch den Kamin gegangen.
Wie die alte Packung schon sagt "Erstes Sticken", wobei genau diese beiden Bilder noch irgendwo bei meinen Eltern hängen könnten.
Eine sehr hübsche Serie von Ravensburger mit Applikationen von Pappteilen und Acrylgarn. Es ist ein fortlaufendes Motiv, wie man am Hintergrund erkennen kann. Der grüne Blümchenstoff existiert in meinem Stoffschrank noch in Resten, allerdings in rot und blau. Damit war die Bettwäsche von meinem allerersten Puppenwagen von meiner Mutti genäht worden.
Ausnähbilder von Schmidt Hobby - auch sehr schön! Solche Karten gab es dann auch manchmal noch im Handarbeitsladen von Wollfirmen, die habe ich aber nicht fotografiert.
Zu guter Letzt noch zwei Kindertaschen von mir. Sicherlich mal von jemandem selbstgenäht. Die orange Tasche hatte innen einen beschichteten Stoff, die helle Tasche ist außen beschichtet. Beide stanken nach Muff, nach Dachboden und fühlten sich nicht mehr gut an.
Die Kartons selbst muss ich auch entsorgen, sonst geht der Muff ja gar nicht raus. Nachdem es tageweise alles draußen auf der Terrasse ausgestunken hat, muss ich es noch in neue Kisten verpacken und womöglich weiter aussortieren. Und in Erinnerungen schwelgen...
Herzliche Grüße
Anika

















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