Auf unserem jährlichen Weihnachtsmarktbesuch - letztes Jahr waren wir wieder in Goslar - war es ordentlich kalt und die Oma trug eine selbstgestrickte Schalmütze, wie sie in den 1980er Jahren voll im Trend waren. Ich hatte auch so eine, in schlicht weiß, 200% Acrylwolle und von meiner Mutti auf der Strickmaschine gestrickt. Irgendwann ist sie sicherlich mal aufgeribbelt worden, denn wir haben sie nicht wiedergefunden. Töchterchen war auf jeden Fall begeistert, da wären ja Hals und Kopf bedeckt, die Haare nerven bestimmt auch nicht "Mama, ich will auch so eine!" Kann ja nicht so schwer sein, immer rundherum mit der Rundstricknadel, glatt rechts gestrickt, die Ränder rollen sich...
Nach dem Weihnachtsmarkt kam für mich dann erstmal die fette Erkältung, 3 Tage Corona positiv und weiterhin erkältet - die gesamten Weihnachtsferien war ich krank! Weihnachtlich war mir jedenfalls nicht zumute. Aber irgendwann war der Kopf wieder so fit, dass ich anfangen konnte zu stricken. Und an 3 Tagen nach Weihnachten habe ich diese Schalmütze gestrickt. Heutzutage hat sie bestimmt irgendeinen *fancy Namen, den ich aber nicht kenne... Schalmütze. Punkt.
Auf ein Garn hatten wir uns schnell geeinigt, von dem Flauschegarn hatte ich 3 Knäule. Als das erste verarbeitet war, konnte ich absehen, dass drei davon nicht reichen werden. Also kam ein Farbverlaufsgarn dazu, immer ein Farbabschnitt zwischen den Knäulen mit Flauschegarn. Gestrickt mit einer 6er Rundstricknadel, immer 100 Maschen rundherum.
Der Farbverlauf geht von grau über rosa, am Ende war der halbe Bobbel verarbeitet und alle drei Flauscheknäuel.
Ich bin ein klein wenig neidisch...
Passt perfekt!
...ich muss nicht neidisch sein, mir passt sie auch... Und wenn Töchterchen sie mal nicht mehr will...
Winterliche Grüße
Anika
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen