Montag, 24. August 2020

Juli in der Palastküche

Jaaa, ich bin spät dran, aber jedes Mal, wenn ich die Fotos durchgucke, fällt mir noch etwas ein und auf, was ich noch posten könnte. Und dieses Rezept aus meiner Palastküche ist es definitiv wert! Ich weiß nicht mal mehr ganz genau, wo ich es her habe, könnte Chefkoch mit einem Tagesvorschlag gewesen sein. Außerdem hat meine Mama einen gewissen Anteil daran, die mir einen "Früh-Weißkohl" ans Herz legte, der sei so schön zart. Also gab es bei uns mittlerweile schon 2x diesen Sommer (jaaa, nicht wirklich DIE Sommerspeise) einen "schottischen Auflauf" mit Kohl und Kartoffeln.

Man benötigt für 5 Personen (in unserem Haushalt):

1 kleinen Weißkohl (oder auch nur einen halben, wenn er groß ist)
8 mittelgroße Kartoffeln (das Rezept sagt 450gr., aber ich wiege selten Kartoffeln ab)
1-2 mittelgroße Zwiebeln
1 Becher Schmand oder Creme Fraiche
Salz und Pfeffer
1 Paket geriebenen Käse (evtl. auch mehr, für die Käseliebhaber)
 
Man könnte den Auflauf auch mit 500gr. Hackfleisch zubereiten. Wir hatten einmal die vegetarische Variante, einmal mit Hack - es schmeckt beides sehr lecker!
 
Die Kartoffeln schälen und ungefähr 10 Minuten in Salzwasser kochen. Dann stampfen, mit Muskatnuss  würzen und den Becher Schmand oder Creme Fraiche unterrühren.

Parallel habe ich in unserer großen Ofenpfanne die gehackten Zwiebeln angebraten. Wenn man die Variante mit Hack wählt, brät man als nächstes das Hack mit an und kann schon mit Salz und Pfeffer würzen, aber noch nicht so stark, da Kohl und Kartoffeln auch noch gerne etwas abhaben möchten ;-)
 
Den in schmale Streifen geschnittenen Kohl fügt man als nächstes hinzu, immer schön portionsweise mit anbraten, bis er etwas glasig ist und alles in der Pfanne ist. 

Nun kommen die gestampften Kartoffeln dazu. Umrühren wird etwas schwierig, da die Kartoffel-Schmand-Masse recht kompakt ist. Aber auch als Decke auf Kohl (und Hack) funktioniert es wunderbar! 
Zum Schluss noch den geriebenen Käse darauf verteilen und für 20 min bei 180 Grad überbacken.



Guten Appetit

 
Außerdem habe ich unsere 2 Büsche Johannisbeeren geerntet und 3,5kg Beeren zu Saft verarbeitet.


Weil ich so schön im Schwung war, Platz im Saftschrank braucht und sowieso die Flaschen langsam zur Neige gingen, habe ich gleich auch noch diverse Gläser Gelee eingekocht. Rechne... grübel... es waren 8 Pakete Gelierzucker 2:1, ergo 4 kg Zucker und entsprechend viel Saft...

4 Pakete Gelierzucker für Apfelgelee


2 Pakete für Apfel-Traube
2 Pakete für Himbeer-Brombeer

Damit sind die Vorräte erstmal wieder aufgestockt... hmmm, das schmeckt!

Herzliche Grüße
Anika

Keine Kommentare: