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Freitag, 28. August 2026

Zwei neue Schultüten

Diesen Sommer durfte ich wieder Schultüten basteln! Nach den zwei Tüten für meine eigenen Kinder habe ich schon die eine oder andere im Auftrag gebastelt und so war es auch jetzt. Ein Auftrag lautete "Dinos" und der andere... war etwas schwieriger und persönlicher.

Auf die Dinos hatte sich der Junge schon festgelegt und seine Oma - meine Auftraggeberin - hatte sogar ein Bastelset im Internet gefunden, welches es unbedingt sein musste. Also habe ich erstmal bei Etsy bestellt und einige Zeit später haben wir wieder zusammen gebastelt. Nach der Musik-Einhorn-Tüte habe ich für Enkel 2 schon eine Fussball-Schultüte gebastelt (aber hier nicht gezeigt) und nun der Dino:

Mit einem Moosgummi-T-Rex aus dem Bastelset, dazu gehören alle Dekoelemente außer des Namens, den habe ich dreilagig aus Tonkarton und Scrapbooking-Karton geplottet.

Der zweitliebste Dino sollte auch mit drauf. Dafür habe ich ein Ausmalbild im Internet gesucht und ebenfalls aus Tonkarton geplottet.

Zwei Farben Krepppapier waren dabei, ebenso eine Spitze in Kontrastfarbe und sogar die Holzspitze in grün.


Oma E. ist sehr happy mit dem Resultat und auch ich finde, die Schultüte kann sich sehen lassen. 

Nach vielen, vielen Einsatzstunden gibt meine Heißklebepistole so langsam auf, das Nachlegen von neuen Klebestangen gestaltet sich schwierig, der Transporteur will nicht mehr so. Mal sehen, wie lange sie es noch macht - oder ich noch Lust habe, mich mit ihr rumzuärgern...

Des weiteren hat mein Neffe mich mit seiner Schultüte beauftragt und ganz klare Vorstellungen mitgeliefert: eine Hälfte möchte er mit geometrischen Formen in ganz bunt haben, auf einer runden, orange Schultüte, die andere Hälfte darf ich mir überlegen und es soll eine Überraschung sein. Dass er HÄLFTE wörtlich meinte, wurde erst im weiteren Gespräch deutlich - die Tüte in zwei Hälften geteilt... oder so... Puuh, das war mal ne Aufgabe und ich musste erstmal eine KI befragen, wie man sich das so vorstellen könnte. In meinen Gedanken waren es "sehr große geometrische Formen", also 5cm groß, womöglich mit 3D-Effekt und dann noch meine "Überraschung" dazu. Passte in meinem Kopf alles nicht zusammen. Dann kam noch hinzu, dass ich keine runde, orangefarbene Tüte gefunden habe und vom Versenden hielt ich nicht viel - großes Paket, teuer und nicht "knicksicher". Also überall gesucht, Bastelläden abgeklappert - nix zu finden. Eine achteckige aus Wellpappe in orange habe ich in meiner Verzweiflung auch schon gekauft, bis ich dann in einem Haushaltswarengeschäft endlich eine schöne in rund gefunden habe - allerdings in türkis. Nach kurzer Rücksprache war aber auch das okay! Für den Sportbegeisterten habe ich dann noch ein Fußballset in grün gekauft, Papier, Schleifenband...

Google Gemini hat mich dann auf die richtige Spur gebracht und ich konnte anfangen. Viele kleine Formen praktisch als Hintergrund und ein großer Fußball plus Name als Hingucker:

Auch dieser Name wurde dreilagig aus Karton und Regenbogenpapier geplottet, genauso wie einige Zahlen. Das gewünschte Orange habe ich in Namen, Schleife und vielen Formen verbastelt. Auch hier mit zwei Farben Krepppapier und zwei Schleifen zum Auswählen. Die grüne mit Fußbällen an den Enden war im Bastelset dabei, die breite aus zwei Farben habe ich gebastelt.


Bei seiner Einschulung war ich auch dabei, es war ein schöner sonniger Spätsommertag, den ich sehr genossen habe. 

Sogar für nächstes Jahr habe ich schon eine Anfrage für eine Schultüte, dieses Mal soll es eine genähte sein! Ich bin sehr gespannt, das habe ich erst einmal gemacht. Und ich glaube, bis dahin habe ich mir eine neue Heißklebepistole gekauft...

Herzliche Grüße

Anika 

Montag, 11. Mai 2026

Dachboden-Aufräumaktion

Nachdem neulich schon der Keller bei meinen Eltern dran war, sind wir bei nächsten Mal auf den Dachboden gegangen und haben dort nach Schätzen gestöbert. Es waren Osterferien und mein Töchterchen war mit. Sie hatte ganz klare Ziele - sie möchte das Puppenhaus wiederhaben. Mit knapp 16 Jahren! Okay, angucken, Puppenmöbel raussuchen, aber das Puppenhaus wurde von Oma verweigert. *lol

Einige Kisten und Kartons habe ich mit nach Hause genommen, um sie hier durchzusehen und zu entscheiden, was wegkann und was in eine Erinnerungskiste auf unseren Dachboden kommt.

Kreativ war ich schon als Kind ;-)

Eine Gipsfliese bemalt und schön in Großbuchstaben auf die Rückseite meinen und den Namen meiner Freundin geschrieben. Leider hat die Fliese nicht überlebt und die Fotos sind jetzt alles, was davon bleibt. 

 
Diese tollen Filzstiftmäuse und Zwerge habe ich geliebt. Aber auch die malten nach nunmehr über 40 Jahren nicht mehr (wobei ich erstaunt war, dass überhaupt noch Farbe rauskam!)

Origami war etwas später, so als Jugendliche mit 14 oder 15, schätze ich.



Das war in der 5. oder 6. Klasse in der Orientierungsstufe, ein 3D-Bild aus Styropor. Auch hier ist das Foto alles was blieb! Oh nee, warte, der Rahmen kann auch nochmal verwendet werden...

Keine Werke von mir, aber da habe ich noch vor meiner Schulzeit fleißig Joghurt von LüneBest gegessen, die Metalldeckel gesammelt und eingeschickt, woraufhin diese beiden Bilder als Prämie zurückkamen.


Ein frühes Fensterbild, hat leider im Karton gelitten und musste daher auch gehen.

Zur Erinnerung fotografiert und dem Müll übereignet...

Das könnte sogar noch von meiner Mutti sein - selbsthaftende Folien, eine durchsichtige Folie zum Legen und einfarbige Vorlagen zum Drunterlegen. Formen, Blumen, Buchstaben... Aber auch das ging den Weg alles Irdischen, der Geruch von altem Plastik...

Bemalte Kugeln und Becher, gedacht als Kerzenständer für dünne Kerzen. So filigran bemalt, wie es mit dem Schulpinsel ging, aber jetzt auch durch den Kamin gegangen.

Wie die alte Packung schon sagt "Erstes Sticken", wobei genau diese beiden Bilder noch irgendwo bei meinen Eltern hängen könnten.

Eine sehr hübsche Serie von Ravensburger mit Applikationen von Pappteilen und Acrylgarn. Es ist ein fortlaufendes Motiv, wie man am Hintergrund erkennen kann. Der grüne Blümchenstoff existiert in meinem Stoffschrank noch in Resten, allerdings in rot und blau. Damit war die Bettwäsche von meinem allerersten Puppenwagen von meiner Mutti genäht worden.

Ausnähbilder von Schmidt Hobby - auch sehr schön! Solche Karten gab es dann auch manchmal noch im Handarbeitsladen von Wollfirmen, die habe ich aber nicht fotografiert.


Zu guter Letzt noch zwei Kindertaschen von mir. Sicherlich mal von jemandem selbstgenäht. Die orange Tasche hatte innen einen beschichteten Stoff, die helle Tasche ist außen beschichtet. Beide stanken nach Muff, nach Dachboden und fühlten sich nicht mehr gut an.

Die Kartons selbst muss ich auch entsorgen, sonst geht der Muff ja gar nicht raus. Nachdem es tageweise alles draußen auf der Terrasse ausgestunken hat, muss ich es noch in neue Kisten verpacken und womöglich weiter aussortieren. Und in Erinnerungen schwelgen...

Herzliche Grüße

Anika 

Donnerstag, 5. Juni 2025

Renovierung oder aus eins mach zwei

Schon länger hatte ich den Plan, mein Näh- und Bastelzimmer umzugestalten und hatte mir Anfang 2019 bereits zwei Alex-Schubladenkästen bei IKEA gekauft. Erstmal wurden die Pakete eingelagert und aufgrund familiärer Umstände wurde das Projekt "Umbau Kreativzimmer" für längere Zeit auf Eis gelegt. Der Teppichboden sollte dringend ersetzt werden, da er fürchterlich knirscht, eben alt ist.

In den Osterferien diesen Jahres sollte es nun aber endlich losgehen und ich hatte die im Nachhinein wahnwitzige Idee, dass das innerhalb von 2 Wochen auch fertig ist. Hahahaaaaa... nein!

Zuerst wurden also drei Zimmer ausgeräumt, erst das Zimmer des Juniors, damit dorthinein das Büro des Herrn des Hauses einziehen konnte. Dann eben jenes Büro bis auf den Estrich nackisch gemacht, um neuen Fußboden zu verlegen.

Doch schon ziemlich abgerockt nach über 20 Jahren, wir hatten den Teppich beim Hauskauf ordentlich gereinigt, aber halt nicht direkt ersetzt.

Die geklebten Fußleisten hinterließen ihre Spuren, so dass ich auch noch kurz den Pinsel geschwungen habe.

Anschließend all die Teppichkleberbrösel entfernt und wieder und wieder gesaugt...

 ...bis dann abends der neue Vinylboden verlegt war.

Die Fußleisten kamen später noch, daher musste ich auch noch x-mal die Kartons vom Süd- in den Nordflügel räumen.

Nachdem ich dann mein komplettes Kreativzimmer in Kartons, Kisten und Boxen verstaut und stapelweise in mein neues Zimmer geräumt hatte, gab es auch dort neuen Fußboden.
 

Genauso abgerockt, dafür aber mit zwei Stellen an denen Drehstühle standen... 

 

Und wieder Teppich raus, Staubsaugen bis der Beutel qualmt und anschließend Vinyl verlegen.

Glücklicherweise konnten wir den Zuschneidetisch entgegen voriger Schätzungen doch aus dem Zimmer rollen! 

Als nächstes stand der Besuch bei IKEA an, um einen neuen Stoffschrank zu kaufen.


Beide Palettenwagen voll mit Pax-Teilen und ein wenig Nervennahrung. Und ja, das passt alles in mein Ford Raumschiff, ich musste zwar hinten sitzen, damit wir bis vorne durchladen konnten, aber das ist ja in Ordnung!

Aufbauen...



...einräumen

Hier im schmalen Teil gefällt mir die Einteilung nicht so gut, weil oben so viel Platz verschenkt ist, das wurde im Online-Planer leider nicht deutlich genug. Auch passen meine 4 geplanten Körbe nicht rein, dafür sind aber endlich alle Schnittmuster aus dem Kleiderschrank im Schlafzimmer verschwunden ;-)

Damit war dann der Schrank im Nähzimmer soweit eingerichtet und auch das Büro/Bastelzimmer nahm seine endgültige Form an. Ich habe einen neuen Monitor bekommen, da dieser ja nun nicht mehr auf der Fensterbank des Dachfensters stehen musste - es wurde groooooß!

(so aufgeräumt war der Tisch nur kurz...)

Der Schrank kam wieder an seinen alten Platz, weil er einfach ein Schatz ist und ich sehr viel meines Materials unterbekomme.

Unter dem Fenster in der Schräge steht nun noch eine Kommode mit 6 Schubladen in weiß.
 

Das Nähzimmer musste noch etwas auf Vollendung warten, denn die Tischplatte fehlte noch.
Dass die Osterferien mittlerweile vorbei waren und der Mai angebrochen war, muss ich nicht erwähnen...
 

Auch diese Regale kamen wieder an den alten Platz, bekamen aber teilweise anderen Inhalt, da ich nun Basteln und Nähen/Handarbeiten getrennt habe.

Mitte Mai ging es dann weiter mit der neuen, großen Arbeitsplatte fürs Nähzimmer. Das war ein ziemlicher Akt, bis die oben und an Position war...
 
90cm tief und knapp 370cm breit - und zu allem Überfluss ein schräges Zimmer, daher kann da nichts gerade sein! Die Schubladencontainer hatte ich nach 6 Jahren endlich zusammengeschraubt. 

Und dann haben meine beide Maschinen endlich ihren Bestimmungsort gefunden! 
 
Dann ging es weiter mit dem Einräumen, Aus- und Einsortieren, Umplanen... damit bin ich noch immer beschäftigt, ist gar nicht so einfach...
  
Und ich habe schon fleißig an meinem neuen Arbeitsplatz genäht und muss sagen, dass es richtig Spaß macht! Davon in einem anderen Beitrag mehr :-)
 
Zwischenzeitlich haben wir auch das neue Büro wieder komplett leergemacht, auch dort Vinyl verlegt und alles wieder zurückgeräumt. Räumen können wir echt gut *lach 
 
Herzliche Grüße
Anika 

Donnerstag, 11. Juli 2024

Konfirmation an Pfingstsonntag

Früher hieß sie auf dem Blog hier noch Puzzeltrinchen - nun ist Töchterchen "groß" und wurde an Pfingstsonntag konfirmiert. 

Im Vorfeld waren wir und besonders ich viel am Basteltisch zu finden und haben alles mögliche vorbereitet. Hier kommt eine kleine Nachlese:


Angefangen mit Glaskuchen, damit ich den Samstag vor der Konfirmation nicht in der Küche verbringe und Kuchen backe. Ich hatte in einem Onlineshop Gläser bestellt, einfache mit Twist-off-Deckeln, aber auch Gugelhupf-Weckgläser. Leider hielten die nicht so dicht, obwohl ich verschiedene Methoden ausprobiert habe, um sie haltbar zu machen. So waren dann einige Gläser am großen Tag dann leider schon schlecht geworden.



Außerdem gab es Gastgeschenke für alle in Form von Lesezeichen für diesen ganz besonderen Tag. Das hier waren die Probestücke, wir haben uns dann für die größere Version (unten im Bild) entschieden.

Acuh Johanna bekam ein Heft zum Eintragen, als Gästebuch, Foto- und Erinnerungsalbum. Vor 5 Jahren habe ich noch plotten lassen, jetzt konnte ich es selber machen ;-)

Die Gläser für Kuchen reichten nicht, ich habe nachbestellt, aber dieses Mal ein paar Kilometer weiter bei Holtermann abgeholt.

Dann waren alle Lesezeichen im gewünschten Farbkonzept flieder und mint fertig:


Johanna hat ihr ganz persönliches Lesezeichen bekommen, passend zum Erinnerungsalbum mit lila Glitzerschrift...

Und auch Glückwunschkarten musste ich noch basteln, im Auftrag von Oma und natürlich von uns:

Der große Tag kam und war wunderschön, trotz einiger Regenschauer während des ganzen Tages. Aber zumindest in und an der Kirche war es schön, nachmittags mussten wir uns ein paar schöne Momente suchen für Fotos, auch das hat geklappt. Wie wir bei der Sichtung der Fotos später feststellten, gibt es zuhause kein Einzelfoto von Johanna, sondern nur das vom Fotografen vor der Kirche.

Nachlese am Pfingstmontag: Resteessen mit der Patentante und später noch etwas Kuchen:

Danke an die lieben Kuchenspenderinnen, es war sooooooooo lecker!

Und noch ein bißchen später habe ich dann nochmal Fotos mit den Kuchenkreationen im Glas, den Lesezeichen und dem Sträußchen für die Konfirmandinnen gemacht.





Herzliche Grüße

Anika