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Sonntag, 7. August 2022

Leckeres Brot im Juli

Es gibt mal wieder etwas Neues aus der Palastküche! Im Juli habe ich das eine oder andere Brot gebacken und zu dem einen gab es noch einen leckeren Belag ;-)



Dieses ist ein abgeändertes Rezept aus einem Forum, ich habe es folgendermaßen gebacken:

200gr. Weizensauerteig

400gr. Dinkelmehl 1050

200gr. Hafer- und 6-Kornflocken mit 200ml kochendem Wasser übergiessen (Brühstück)

50ml lauwarmes Wasser mit 1 Paket Trockenhefe und 1 TL Zucker auflösen

250ml Buttermilch

1 TL Salz

Alle Zutaten 10 min lang zu einem weichen Teig verkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte 30cm-Kastenform geben. Diese für ca. eine bis anderthalb Stunden in den 50° C warmen Ofen geben und gehen lassen. Die Form herausnehmen, abdecken und währenddessen den Backofen auf 200° C vorheizen und anschließend das Brot für ca. 1 Stunde backen. 

Bevor man das Brot gehen lässt, sollte man es mehrmals einschneiden - das hat bei dem weichen Teig nur mäßig geklappt, wie man auf dem ersten Bild erkennen kann. 

Sehr lecker und durch das Brühstück mit Flocken schön saftig und lange haltbar - wenn man es nicht vorher aufisst ;-)


Das nächste Brot ist ebenfalls aus einem Forum, ungefähr halbiert und auf uns abgestimmt. Ich hatte noch Pellkartoffeln vom Vortag übrig, da passte die Menge nicht ganz zum Rest.

Schön aufgegangen im Gärkörbchen...

... Einschneiden mit der Klinge getestet - leider noch IM Körbchen! Das sollte man lieber schon auf dem Backblech machen - so sieht man noch meine Hand im frischen Teig ;-)

Gebacken ist der Handabdruck fast weg...

Spätabends fertig gebacken...

... aber der Anschnitt musste sofort sein! Sehr lecker!


Hier ist das Rezept für ein Weizenmischbrot mit Kartoffeln:

225gr. Weizensauerteig

775gr. Weizenmehl 1050

215gr. Kartoffeln, zerdrückt

350ml Wasser

10gr. frische Hefe

1 flacher EL Salz

Alle Zutaten gut zusammenmischen und 5 min durchkneten. Den Teig 20min ruhen lassen, nochmal 10min durchkneten. Aus dem Teig eine Kugel formen und in einem gut bemehlten Gärkörbchen ca. 2 Stunden im Warmen ruhen lassen.

Den Backofen auf 250° C vorheizen. Vor dem Backen das Brot mit Backpapier auf das Backblech geben, mit Wasser einpinseln / einsprühen  oder leicht einmehlen.

20min auf hoher Hitze backen, danach auf 180° C herunterschalten und ca. 40min fertigbacken.


Ein paar Tage später waren wir für einen Tag in Büsum und haben uns frische Krabben vom Kutter mitgebracht. Das gab ein leckeres Abendessen für Junior und mich.

Aber erstmal hieß es natürlich Krabben pulen... es waren nur 500gr.

Trotzdem blieb noch weniger übrig...

Aber es reichte für 3 getoastete Brote mit Butter und Krabben pur! 

Hab neulich einen neuen Begriff gelernt: "finger-licking-good"! Jaaaa! Das war es!

Herzliche Grüße

Anika

Freitag, 22. Mai 2020

Hmmm, lecker Brötchen!

Wie man vielleicht merkt, bin ich wieder im Sauerteig-Backfieber! Vor ein paar Wochen habe ich das erste Mal Brötchen mit Sauerteig gebacken. Das Rezept habe ich in einem Buch Der Cooking Academy gefunden und dieses Buch wiederum bei Kindle Unlimited. War selbst sehr erstaunt, daß ich es dort vorgeschlagen bekommen habe. Da waren einige interessante Rezepte drin: "Das große Brotbackbuch für jeden Anlass. 111 Rezepte für Brot und Gebäck aus Sauerteig"

Das Besondere daran (naja, jedenfalls für mich Neuling) war die sog. kalte Über-Nacht-Gare im Kühlschrank. Also die geformten Brötchen kommen zum Gehen über Nacht in den Kühlschrank und werden morgens nach kurzer Akklimatisierung direkt gebacken:

 21:30 - Die Teiglinge gehen schlafen!
Ich habe ein Baguette-Lochblech mit einem Leinenhandtuch ausgelegt und das Tuch zum Schluss über die Brötchen geschlagen.

 6:15 - Die Brötchen kurz nach dem Aufwachen! Frische Brötchen für einen der seltenen Schultage!

7 Uhr - die Brötchen sind fertig! Gebacken für 20 min
Sind sehr knusprig, haben einen tolle Kruste!

Und auch von innen können sie sich sehen lassen!

Das habe ich dann ein paar Tage später nochmal wiederholt, aber auch gleich ein Brot mit Weizensauerteig gebacken, bzw. zwei Brote aus demselben Teig. Da ich dem Brot keine Hefe beigegeben habe, sind sie etwas platt geblieben:

Geschmacklich aber trotzdem super!

Mittlerweile schneide ich die Brote meistens zur Hälfte auf und friere die Scheiben ein. Der Rest wird frisch gegessen. Dafür, daß ich eigentlich alle 8 Tage backen "muss", um den Sauerteig zu erhalten, essen bei uns aber zu wenig Leute regelmäßig Brot. Da muss ich mir doch noch was anderes überlegen. Zumal ich nun auch zwei verschiedene Sauerteige im Kühlschrank stehen habe, die dann abwechselnd wochenweise gebacken werden. Mal sehen, ob das wirklich so klappt auf Dauer.

Mein Lieblingsbrot momentan ist der Dinkellaib, den ich immer mal etwa variiere. Zuletzt gestern an Himmelfahrt mit zarten Haferflocken und Sonnenblumenkernen: 



Wir haben das fast noch warme Brot zum Grillen gegessen, sehr lecker!

Meine Rezeptesammlung wächst und wächst - nun habe ich das Problem, daß ich mich so schwer entscheiden kann, was ich als Nächstes backen möchte.... und komme dann doch wieder auf Altbewährtes zurück ;-)

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße
Anika

Mittwoch, 29. April 2020

Neue Sauerteigbrote

Mein Sauerteig blubbert seit ein paar Wochen fröhlich vor sich hin, meist im Kühlschrank, dann wird er alle paar Tage gefüttert und zum Backen hole ich ihn rechtzeitig in die Wärme, gebe ihm noch mehr zu Futtern bis er dann bereit ist, ein Brot zu werden.
Gestern Nachmittag habe ich wieder mit den Vorbereitungen begonnen. Da ich nun besseres Mehl zur Verfügung habe - in den Supermärkten war nicht wirklich etwas zu bekommen - habe ich mit einem "komplizierteren" Brot angefangen. Das Rezept habe ich bei Chefkoch gefunden und abends noch das feine Roggenschrot mit Wasser und Salz zum Quellen in den Kühlschrank gestellt. Heute morgen war der ST soweit und ich habe alles abgewogen. Dabei war es dann doch zu viel ST geworden und ich habe flugs noch ein weiteres Brot angesetzt:

 Dieses nennt sich "Hexleins Vollkornbrot"
mit Roggenvollkornmehl, Roggenschrot, Sonnenblumenkernen und einem Teil Weizenvollkornmehl

Dieses ist ein Sauerteig Toastbrot mit Roggensauerteig, Weizenvollkornmehl und 550er Weizenmehl

Zum Glück passten bei den beiden auch die Backzeiten zusammen, das muss ich besser beachten bzw. bei der Rezeptauswahl berücksichtigen.

 Das Vollkornbrot oben hätte etwas Hefe benötigt, es ist sehr kompakt.
Das Toastbrot ist wunderbar fluffig geworden!

Gebacken in der Tupper Ultra Kastenform ohne Deckel

Mittags gebacken, den Nachmittag über ausgekühlt und zum Abendbrot bereit zum Anschnitt:

Seeeehr lecker!
Das Toast möchte ich in der nächsten Zeit nochmal mit Weizensauerteig versuchen...
Und ich darf es gerne wieder backen!

Es macht mir wieder sehr viel Spaß mit den Teigen zu experimentieren, obwohl ich die Sache nicht ganz so wissenschaftlich angehe, wie es in einigen Foren und Hilfeseiten gemacht wird und meine Brote nicht den "vorschriftsmäßigen" Temperaturen ausgesetzt sind. Meistens wird es ja trotzdem etwas ;-)

Ich probiere weiter und wer Lust hat, liest gerne mit oder hinterläßt mir einen Kommentar!

Herzliche Grüße
Anika

Freitag, 10. April 2020

Ostergrüße

Uns steht allen wohl das ungewöhnlichste Osterfest bevor - noch immer befindet sich Deutschland und fast die ganze Welt im "Corona-Modus", alles ist heruntergefahren, es gibt Kontaktverbote, wir bleiben lieber zuhause, als durch die Weltgeschichte zu gondeln, Urlaube sind abgesagt worden, wir beschäftigen die Kinder seit fast 4 Wochen am besten im Haus - ja, langsam wird's etwas anstrengend, aber man kommt doch irgendwie zur Ruhe...

Ich habe die Zeit genutzt und natürlich einiges genäht, die Töpfe brodeln in der Palastküche - IMMER sind ALLE zuhause, kein Kind im Ganztag oder Mann im Büro in Hamburg...

Hier als ein kleiner Einblick in die letzten Wochen:

Ein weiterer Fünf-Fach-Organizer von Farbenmix aus dem Adventskalender 2015, allerdings in 80% ausgedruckt als Täschchen für die Handtasche. Dieses Mal wusste ich ja, welches Schnittteil wie zu sehen ist und habe mich bei der Stoffauswahl daran orientiert, was wie aussehen soll. Der Außenstoff ist von IKEA, der rote Innenstoff von Tedox, dazu ein Webband aus einem Set von BeaLena.






Und hier im Vergleich mit dem originalgroßen Fünf-Fach-Organizer:




Beide gefallen mir sehr gut, aber leider ist auch das kleine Täschchen etwas zu dick untenrum für meine neue Klara, die nun endlich auch Knöpfe bekommen hat...

Ja, auch Behelfsmasken habe ich weiterhin fleißig genäht, bis ich endlich einen Schnitt gefunden habe, der allen meinen Anforderungen entspricht! Da zeig ich jetzt keine Fotos, die kann bestimmt eh niemand mehr sehen...

Vor ein paar Tagen kam meine Lieferung von Buttinette, ich habe mal wieder bei den Quiltpaketen zugeschlagen. Nachdem mir das Weltkugel-Set vom Organizer (s.o.) so gut gefallen hat, habe ich es mir nochmal in anderen Farben gekauft:


Außerdem noch ein Osterpaket in knalligen Farben:


 Eins in gedeckteren Farben:


Aber auch kombinieren kann man sie toll:


Dazu noch jeweils 1m dieser Stoffe, da ich eine Mitteldecke nähen möchte. Die Äpfel brauchte ich auch mal wieder, waren mir ausgegangen ;-)


Daraus sind im Laufe der Zeit - öhm, naja, innerhalb von 3 Tagen folgende Teile entstanden:

 Ein Blütenset nach der Anleitung von Pattydoo, ähnlich der Sternenuntersetzer zu Weihnachten.
Für meine Mama zu Ostern
Ich musste ein paarmal draufgucken, um zu verstehen, daß die 2 nebeneinanderliegenden Blütenteile ein Herz ergeben...

Macht sich schön auf dem Tisch mit einem Frühlingsstrauss!

Die andere Oma wünschte sich besagte Mitteldecke in 80 x 80cm aus einem gemusterten Stoff innen und einem schlichten Streifen aussenrum. Das hat mich vor die Herausforderung gestellt, wie man das denn wohl korrekt näht mit diagonalen Nähten in den Ecken.
Also habe ich erstmal klein angefangen...

 ... das hat beim ersten Mal nicht funktioniert...

Hmpf, 3 von 4 Ecken misslungen... 
Also nochmal - da waren es immerhin 3 von 4 Ecken, die geklappt haben!

 Letztendlich ist es eine Einlage für unseren Brotkorb geworden, zweiseitig mit unterschiedlichen Stoffen aus dem Quiltpaket

Ecken geübt und mit Zierstichen "kaschiert" - dafür heißen die doch ZIERstiche, oder?!

Für die echte Tischdecke hatte ich es dann aber drauf:


 Auch Briefecken kann ich nun!


Oma hat sich gefreut, ich bin heute fertig geworden und habe sofort mit ihr umdekoriert ;-)
Die Bestellung für ein Blütendeckchen habe ich im Gegenzug bekommen und Johanna durfte schon mal zuschneiden...

*****

Da wir geplant haben, nicht mehr so oft einkaufen zu fahren - noch klappt das mit den Mengen nicht so richtig, auch Frisches muss öfter als nur 1x die Woche gekauft werden - habe ich auch überlegt, wieder Brot selber zu backen. In meiner Schublade war noch getrockneter Roggensauerteig von 2014, da hatte ich ja schon mal so eine Phase. Den habe ich letzte Woche reaktiviert, was etwas länger dauerte, da ich nicht alles auf Anhieb richtig gemacht habe. Aber wir hatten das erste Sauerteigbrot und es hat geschmeckt!

Schön aufgegangen und bereit, gebacken zu werden!


 Es war etwas dunkler, als es hier auf dem Bild rüberkommt. 
Die Zeitangaben in meinem abgeschriebenen Rezept stimmten irgendwie nicht, dadurch war es zu lange drin. Das muss ich beim nächten Mal verbessern...

*****

Gestern haben Johanna und ich einen Garten-Nachmittag gemacht und die Erdbeerpflanzen aus dem Naschgarten aus- und in Balkonkästen und große Töpfe eingepflanzt. Leider gehen sie sonst unter den wachsenden Himbeeren so unter, weder bekommen sie genug Sonne, noch kann man sie von dort gut ernten. Also versuchen wie es dieses Jahr mal auf diese Art. So kann man sie zur Not auch mal aus dem Regen auf die Terrasse holen, damit sie nicht ersaufen...

Im Naschgarten sind jetzt nur noch Himbeeren, vorne mit Band die Kiwibeere und hinten 2 rote Johannisbeeren

 Im Regal stehen Erdbeeren neben dem weißen Wein.
Das ändert sich in 2 Wochen noch, da wir den Sitzplatz und Holzstapel umbauen werden...

 Mehr Erdbeeren auf der Terrasse, eben neben dem Naschgarten, also immer noch sonnig

 "Nebenbei" habe ich den Kompost umgeschaufelt...

 ... und da ich nichts verkommen lassen kann, habe ich jetzt sozusagen ein 
"Kompost-Hochbeet mit Erdbeeren"

 Ein geschulter Blick durch die gelbe Pflaume: auch in der weißen Blumenampel wächst jetzt eine Erdbeerpflanze, Omas ganz persönliche Erdbeere ;-)

Da wir ja keine Sandkiste mehr haben, Sand aber manchmal doch noch interessant ist und da zufällig noch welcher in der Schubkarre lagerte...

 

In diesem Sinne: Fröhliche Ostern für Euch alle, bleibt schön gesund, genießt die Feiertage, auch wenn ihr keine weiteren Verwandten besucht!

Herzliche Grüße
Anika