Mittwoch, 4. Dezember 2013

4.Dezember

Heute bin ich so spät dran, da kann ich ja fast schon den Beitrag für morgen mit schreiben ;-)
Seit gestern nachmittag hat sich zu meiner ausklingenden Halsentzündung ein fetter Schnupfen dazugesellt - ich bin echt bedient! Und heute nachmittag konnte das Puzzeltrinchen nicht mehr aus den Augen gucken - das wird wohl ne Bindehautentzündung!
Hoffentlich hält sich das Wetter zurück und "Xaver" läßt und morgen zum Kinderarzt fahren! Die Telefonkette der Schule ist schon durch - morgen fällt im LK Rotenburg der Unterricht aus! Somit sind dann ALLE Familienmitglieder zuhause - ist ja wie Urlaub :-)

Kommt dann vielleicht auch Schnee zum Nikolaus? Da ist ja mein Lieblingsgedicht ganz passend! Wir mußten es in der 4. Klasse auswendig lernen:


De Snee ut’n Heben
kummt eben, alleben
in Grimmelgewimmel
hendal ut’n Himmel,
hendal ut de Wulken
as Duben, as Swulken,
as Feddern, as Duun
op de Hüüs, op’n Tuun,
as Duun un as Feddern:
Fru Meddern! Fru Meddern!
Herinner! Kruup ünner
un roop alle Kinner!
De Höhner, de Küken!
Schüllt kamen, schüllt kieken!
Schüllt kieken un sehn,
de groten, de kleen’n,
alleben, alleben
den Snee ut’n Heben.

Klaus Groth

Bleibt alle heil und gesund - herzliche Grüße
Anika

Dienstag, 3. Dezember 2013

3. Dezember

Habt ihr euch denn schon Gedanken über Weihnachtsgeschenke gemacht? Oder sie womöglich sogar schon alle zusammen? Wir basteln dieses Jahr viel selbst, so gibt es für die Großeltern, Uroma und sogar für uns selbst einen selbstgestalteten Bastelkalender. Jedes Kind darf pro Kalender 6 Monate basteln oder ist mit einem Foto vertreten. Das Puzzeltrinchen ist ganz fleißig dabei und könnte mit ihrem Elan alle Kalender alleine und an einem Tag fertigstellen - wenn doch bloß immer diese Vorbereitungen und Klebertrocknungszeiten nicht wären *hihi*
Für uns basteln wir den 5spaltigen Familienplaner selbst, den gab es vor ein paar Wochen bei Feinkost Albrecht zu kaufen ;-)
Heute ist das Mäuschen krank, da werden wir wohl nochmal etwas weitermachen, damit zumindes Uromas Kalender rechtzeitig auf die Reise gehen kann...

Nun gibt es von mir noch eine kleine Geschichte, sie ist von Karl-Heinrich Waggerl und ich habe sie im Netz gefunden.



Worüber das Christkind lächeln musste

Als Josef mit Maria von Nazareth her unterwegs war, um in Bethlehem anzugeben, dass er von David abstamme, was die Obrigkeit so gut wie unsereins hätte wissen müssen, weil es ja längst geschrieben stand - um jene Zeit also kam der Engel Gabriel heimlich noch einmal vom Himmel herab, um im Stall nach dem Rechten zu sehen. Es war sogar für einen Erzengel in seiner Erleuchtung schwer zu begreifen, warum es nun der allererbärmlichste Stall sein musste, in dem der Herr zur Welt kommen sollte, und seine Wiege nichts weiter als eine Futterkrippe.
Aber Gabriel wollte wenigstens noch den Winden gebieten, dass sie nicht gar zu grob durch die Ritzen pfiffen und die Wolken am Himmel sollten nicht gleich wieder in Rührung zerfließen und das Kind mit ihren Tränen überschütten und was das Licht in der Laterne betraf, so musste man ihm noch einmal einschärfen, nur bescheiden zu leuchten und nicht etwa zu blenden und zu glänzen wie der Weihnachtsstern.
Der Erzengel stöberte auch alles kleine Getier aus dem Stall, die Ameisen und die Spinnen und die Mäuse, es war nicht auszudenken, was geschehen konnte, wenn sich die Mutter Maria vielleicht vorzeitig über eine Maus entsetzte! Nur Esel und Ochs durften bleiben, der Esel, weil man ihn später für die Flucht nach Ägypten zur Hand haben musste, und der Ochs, weil er so riesengroß und so faul war, dass ihn alle Heerscharen des Himmels nicht hätten von der Stelle bringen können.
Zuletzt verteilte Gabriel noch eine Schar Engelchen im Stall herum auf den Dachsparren, es waren solche von der kleinen Art, die fast nur aus Kopf und Flügeln bestehen. Sie sollten ja auch bloß still sitzen und Acht haben und sogleich Bescheid sagen geben, wenn dem Kinde in seiner nackten Armut etwas Böses drohte. Noch ein Blick in die Runde, dann hob der Mächtige seine Schwingen und rauschte davon.
Gut so. Aber nicht ganz gut, denn es saß noch ein Floh auf dem Boden der Krippe in der Streu und schlief. Dieses winzige Scheusal war dem Engel Gabriel entgangen, versteht sich, wann hatte auch ein Erzengel je mit Flöhen zu tun!
Als nun das Wunder geschehen war, und das Kind lag leibhaftig auf dem Stroh, so voller Liebreiz und so rührend arm, da hielten es die Engel unterm Dach nicht mehr aus vor Entzücken, sie umschwirrten die Krippe wie ein Flug Tauben. Etliche fächelten dem Knaben balsamische Düfte zu und die anderen zupften und zogen das Stroh zurecht, damit ihn ja kein Hälmchen drücken oder zwicken möchte.
Bei diesem Geraschel erwachte der Floh in der Streu. Es wurde ihm gleich himmelangst, weil er dachte, es sei jemand hinter ihm her, wie gewöhnlich. Er fuhr in der Krippe herum und versuchte alle seine Künste und schließlich, in der äußersten Not, schlüpfte er dem göttlichen Kinde ins Ohr. "Vergib mir!" flüsterte der atemlose Floh, "aber ich kann nicht anders, sie bringen mich um, wenn sie mich erwischen. Ich verschwinde gleich wieder, göttliche Gnaden, lass mich nur sehen, wie!"
Er äugte also umher und hatte auch gleich seinen Plan. "Höre zu" sagte er, "wenn ich alle Kraft zusammennehme und wenn du still hältst, dann könnte ich vielleicht die Glatze des heiligen Josef erreichen, und von dort weg krieg ich das Fensterkreuz und die Tür..."
"Spring nur!" sagte das Jesuskind unhörbar "ich halte stille!"
Und da sprang der Floh. Aber es ließ sich nicht vermeiden, dass er das Kind einwenig kitzelte, als er sich zurechtrückte und die Beine unter den Bauch zog. In diesem Augenblick rüttelte die Mutter Gottes ihren Gemahl aus dem Schlaf. "Ach, sieh doch!" sagte Maria selig "es lächelt schon!"

Ich wünsche euch noch einen schönen Dienstag - hoffentlich bei schönem Wetter!

Herzliche Grüße
Anika

Montag, 2. Dezember 2013

2. Dezember


Diese Bastelidee gibt es schon seit Jahren - golden angemalte Walnüsse, aber ich habe sie dieses Jahr für mich wiederentdeckt!
Angeregt durch das schöne Adventsbastelbuch von Tchibo habe ich am Samstag fast 40 Walnusshälften mit Gold-Effektlack bepinselt und mit schönen karierten Schleifchen versehen.
Zusammengeklebt mit meinem Lieblingswerkzeug: der Heißklebepistole und Glitzerkleber! Ich bin nicht geduldig genug für Bastelkleber, deshalb gibt es doch auch doppelseitiges Klebeband ;-)
Das Buch hat meine Mama mir schon vorzeitig zu Weihnachten geschenkt, weil da so viele schöne Bastelidee drin sind - danke! Einiges an Bastelmaterial hat sie mir gleich dazugepackt, zum Beispiel auch die fein säuberlich geknackten Walnusshälften, Zimtstangen, einige Kiefernzapfen und auch den Effektlack.
3 oder 4 Kiefernzapfen habe ich auch golden lackiert und mit Schleifen aus weihnachtlichem Ripsband verziert. Leider existieren noch keine Fotos...
Einige Walnüsse hängen nun golden leuchtend an meinem Haselnussast im Wohnzimmer - der erste Adventsschmuck für dieses Jahr!

Ich wünsche allen meinen Lesern einen schönen ersten Montag im Advent!

Herzliche Grüße
Anika

Sonntag, 1. Dezember 2013

1. Dezember - 1. Advent



Wer für den heutigen Adventssonntag noch schnell ein paar Plätzchen backen möchte, dem empfehle ich diese leckeren Haferflockenkekse mit einfachen Zutaten:

500gr. kernige Haferflocken
250gr Margarine
200gr Zucker
50gr Mehl
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Backpulver
3 Eier

Zuerst schmilzt man die Margarine in einem Topf auf dem Herd und fügt die Haferflocken hinzu.
Nebenbei Zucker, Mehl, Vanillezucker, Backpulver und die Eier in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen. Dann die Haferflockenmischung hinzugeben und vermischen.
Nun mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf ein Backblech (mit Backpapier) geben.
Bei ca. 170 - 180° auf der mittleren Backschiene etwa 12 - 15min backen.

Dazu ein Tässchen Apfel-Zimt-Tee?

Ich wünsche allen Lesern einen schönen 1. Advent!

Herzliche Grüße
Anika

Samstag, 30. November 2013

Adventskalender?

Ich hatte mir für dieses Jahr überlegt, wieder einen Blog-Adventskalender zu machen, nur was Kleines, ein paar Geschichten, Rezepte und so weiter.... und plötzlich ist der 30. November! Ich hab nix vorbereitet... Mal sehen, ob ich noch etwas auf die Beine stelle!!

Zur Einstimmung - gestern Abend habe ich fleißig die Kalender unserer Kinder gefüllt! Gebastelt haben wir die Behälter zusammen, schon vor ein paar Wochen ging es los, da wir dieses Jahr ein paar mehr Sachen basteln wollen und nicht in Bedrängnis geraten wollen!

Hier sind also die Adventskalender Marke Eigenbau:
 Dieser hängt im mittleren Teil des Treppenaufgangs und ist für Jonas

Weiter unten hängt der Kalender für Johanna 
(deren Hand sich doch glatt mit ins Foto geschummelt hat...)

Wir haben für jedes Kind 8 Milchkartons ausgestanzt, die entweder aus Motivkarton oder unifarbenem Karton sind und dann mit Washitape beklebt wurden. Außerdem hatte ich ein Paket Spitztüten mit 3 verschiedenen Motiven gekauft, von denen sich jedes Kind eine Farbe aussuchen durfte. Die restlichen 8 Spitztüten werden aufbewahrt und/oder anderweitig verarbeitet.
Für die verbleibenden 8 Tage wollte ich die Geschenke und Süßigkeiten in Packpapier einwickeln und mit rotem Zickzackstich umnähen. DAS hat nicht so gut funktioniert, also habe ich Tütchen und Pakete geklebt. DAS hat nicht so gut funktioniert, also habe ich die geklebten Tütchen zum Teil noch mit GERADSTICH umnäht... doppelte Arbeit??? NEIN ;-)))

So sah es gestern Abend zu Anfang der Aktion aus - aber bitte nicht den Kindern verraten, was in den Päckchen ist!! Versprochen?!?!?!

Keine Sorge - nicht ALLE Süßigkeiten sind im Kalender, 
die Nikolausstiefel wollen ja auch noch gefüllt werden *psssssst*

Der Karton voll vorgefertigter Verpackungen...

... und beides zusammen dann wieder im Karton!
Ja, die 2 Spitztüten für den 24. Dezember sind noch leer - ich hatte vergessen, 
Schokoladen-Weihnachtsmänner zu kaufen *gg*
Aber nun ist ja alles da!
Morgen dürfen sie die ersten Päckchen aufmachen - ich hab heute schon vergessen, was ich reingetan habe....
Adventliche Grüße
Anika