Man könnte sagen, dass ich diesen Herbst viel Neues ausprobiert habe. Und dann fällt mir auf, dass ich es auch mit denselben lieben Menschen aus meinem Umfeld gemacht habe. Naja, nicht alles, aber einiges.
Aus unserer "Linedance-Handarbeitsgruppe" - auch liebevoll "Klöön & Klüter" genannt - ist eine richtig nette Truppe gewachsen, wir treffen uns alle 2 Wochen reihum zuhause bei einer von uns und schnacken und handarbeiten. Neulich waren wir zusammen auf dem Heidewollefest in Soltau, wo ich mich hab überreden lassen, zwei Stränge sauteure Wolle zu kaufen und ein Projekt zu planen, welches ich im Nachhinein SO nicht umsetzen kann... werde... Das kommt jetzt vielleicht negativer rüber, als ein eigentlich ist. Ist wirklich nicht so gemeint! Die Wolle ist wunderschön, nur stricken kann ich damit nicht. Ich bin nicht für dünne Wolle gemacht.
Dazu gab es am Stand eine Strickanleitung für einen wunderschönen Halswärmer mit Rollkragen in zweifarbigem Patent, auch Brioche genannt. Da hab ich schon gesagt, das kann ich nicht. Hab mich aber doch zu dem gemeinsamen Projekt überreden lassen, weil wir uns alle drei passende Stränge gekauft haben.
Ein paar Tage später stand unser Treffen an und ich habe mit dickerer Wolle einen Test gestartet. Sieht auch gut aus, aber das ist Sockenwolle und die ist mir definitiv zu kratzig für den Hals!
Danach sollte es dann mit der grauen und rosafarbenen Wolle losgehen und ich hab gar nichts mehr geschafft. Also ist die Wolle ganz schnell verpackt und aus dem Blickfeld gewandert. Ich habe mir dickere Wolle gekauft und eine kontrastfarbige dazu gefunden (danke an J. für die edle Spende). Nun steht der Projektstart dafür an, aber ich komme nicht dazu. Dieser Halswärmer wird mich noch einige Zeit begleiten und ich werde berichten.
Mit demselben Kreis an Frauen sind wir ebenfalls im Oktober zum Keramik bemalen in Schneverdingen gewesen. Dort hat "Heidekeramik" neu eröffnet und wir haben ganz klassisch dort einen Geburtstag verbracht! Wie Kindergeburtstag - nur älter und ohne Party ;-)
Da ich nicht einfach wild drauflos malen wollte, habe ich mir vorher überlegt, dass ich mir einen Becher mit einer Stadtsilhouette und einem Nachthimmel machen möchte.
G. hat sich zwei kleine Meisen bemalt
J. eine Sonnenblumenschale
Und K. eine Müslischale mit Farbverlauf und Schmetterlingen (hier kleben gerade noch die Schablonen)
Nach etwa 10 Tagen konnten wir die gebrannte Keramik wieder abholen. Die Fotos sind momentan noch auf meinem Handy, die liefere ich beizeiten nach.
Und so sieht meine Tasse fertig aus, hier beim Sonntagsfrühstück:
Herzliche Grüße
Anika












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